Neues aus der Praxis
Schutz vor Hautreizungen durch Eichen-Prozessionsspinner | Medizin| von Dr. med. Anne-Kristin Schlüsche und Dr. med. Andreas Schlüsche
Liebe Patientinnen und Patienten,
der Eichen-Prozessionsspinner tritt derzeit wieder vermehrt auf. Die Raupen besitzen feine Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten. Bereits der Kontakt mit diesen Haaren – auch über die Luft – kann Hautreizungen, starken Juckreiz, Rötungen und Quaddeln verursachen. Auch Augenreizungen sowie Beschwerden der Atemwege sind möglich.
So können Sie sich schützen:
- Halten Sie Abstand zu Eichen mit sichtbaren Raupen oder Gespinstnestern.
- Berühren Sie Raupen und Nester niemals.
- Meiden Sie bekannte Befallsgebiete.
- Tragen Sie bei Aufenthalten in betroffenen Bereichen lange Kleidung und festes Schuhwerk.
- Wechseln Sie nach einem Aufenthalt im Freien die Kleidung und waschen Sie diese.
- Duschen Sie gründlich und waschen Sie auch die Haare, wenn ein Kontakt möglich war.
Was tun bei Beschwerden?
- Betroffene Hautstellen kühlen.
- Hautreizungen nicht aufkratzen.
- Bei starkem Juckreiz, ausgeprägtem Hautausschlag oder Augenbeschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
- Bei Atemnot oder schweren allergischen Reaktionen wählen Sie bitte umgehend den Notruf 112.
Bei Fragen oder gesundheitlichen Beschwerden sprechen Sie uns gerne an.
Medizin Erstellt von Dr. med. Anne-Kristin Schlüsche und Dr. med. Andreas Schlüsche
