Neues aus der Praxis

Schutz vor Hautreizungen durch Eichen-Prozessionsspinner | Medizin

Die feinen Brennhaare der Raupen können Haut, Augen und Atemwege reizen – erfahren Sie, wie Sie sich und Ihre Familie wirksam schützen können.

Liebe Patientinnen und Patienten,

der Eichen-Prozessionsspinner tritt derzeit wieder vermehrt auf. Die Raupen besitzen feine Brennhaare, die ein Nesselgift enthalten. Bereits der Kontakt mit diesen Haaren – auch über die Luft – kann Hautreizungen, starken Juckreiz, Rötungen und Quaddeln verursachen. Auch Augenreizungen sowie Beschwerden der Atemwege sind möglich.

So können Sie sich schützen:

  • Halten Sie Abstand zu Eichen mit sichtbaren Raupen oder Gespinstnestern.
  • Berühren Sie Raupen und Nester niemals.
  • Meiden Sie bekannte Befallsgebiete.
  • Tragen Sie bei Aufenthalten in betroffenen Bereichen lange Kleidung und festes Schuhwerk.
  • Wechseln Sie nach einem Aufenthalt im Freien die Kleidung und waschen Sie diese.
  • Duschen Sie gründlich und waschen Sie auch die Haare, wenn ein Kontakt möglich war.

Was tun bei Beschwerden?

  • Betroffene Hautstellen kühlen.
  • Hautreizungen nicht aufkratzen.
  • Bei starkem Juckreiz, ausgeprägtem Hautausschlag oder Augenbeschwerden sollten Sie ärztlichen Rat einholen.
  • Bei Atemnot oder schweren allergischen Reaktionen wählen Sie bitte umgehend den Notruf 112.

Bei Fragen oder gesundheitlichen Beschwerden sprechen Sie uns gerne an.