Skoliose - Verlaufskontrolle mit Videoraster Bild

Schonender als Röntgen

Zur Untersuchung von Skoliose-Patienten sind die beiden vorhandenen bildgebenden Verfahren, Röntgen sowie die strahlungsfreie Videorastersterographie, prinzipiell nur schwer vergleichbar und die verfügbaren Studienergebnisse zudem wenig aussagekräftig.
Die Videorastersterographie habe dennoch das ,,Potenzial für einen medizinischen Nutzen'', da sie zumindest für die Kontrolle im Krankheitsverlauf alternativ angewendet werden könnte und die überwiegend jungen Patienten so seltener risikobehafteter Röntgenstrahlung ausgesetzt würden.
Zu diesem Ergebnis kommt das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einem jüngst veröffentlichen Bericht für ein sogenanntes Health Technology Assessment (HTA).
Die Fachgesellschaften halten für die (Erst-) Diagnose und vor Therapieanpassungen wie Korsett oder Operationen eine Röntgenaufnahme für unversichtbar. Für die Kontrolle des Verlaufs von Erkrankungen und Behandlungen wäre eine Videorasterstereographie nach Auffassung der IQWiG-Autoren jedoch geeignet - selbst wenn ihre Messergebnisse ungenauer wären als die Röntgens.
Die mögliche Unsicherheit der Videorasterstereographie könne durch engmaschigere Kontrolluntersuchungen ausgeglichen werden.
Aber: Eine 3D-Videorasterstereographie ist mit rund 150€ zunächst teurer als eine Röntgenaufnahme, die rund 67€ kostet.

Rückenschmerzen

Viele Menschen leiden - in einer Zeit voller Stress und mit wenig Ausgleich für Körper und Geist - an Rückenschmerzen.

Rückenschmerzen sind häufig sehr belastend und führen zu Bewegungseinschränkungen. Die Ursachen für Rückenschmerzen sind sehr vielfältig.

Mehr als zwei Drittel der deutschen Bevölkerung hatte schon einmal Rückenschmerzen, 50 % der Berufstätigen mindestens einmal im Jahr.

Gemäß der Lokalisation des Schmerzes wird unterschieden in:

  • Halswirbelsäule (HWS-Syndrom)
  • Brustwirbelsäule (BWS-Syndrom)
  • Lendenwirbelsäule (LWS-Syndrom)
  • Kreuz-Darmbeingelenke (ISG-Syndrom)

Je nach Art des Schmerzes werden folgende Formen unterschieden:

  • akute Schmerzen im Lendenbereich (Lumbago)
  • chronische, dauerhafte Rückenschmerzen (Lumbalgie)
  • akute und chronische Schmerzen im Versorgungsgebiet des Ischias-Nerven mit Ausstrahlung ins Bein (Ischialgie)
  • akute und chronische Schmerzen im Bereich der Lenden und des Versorgungsgebietes des Ischias-Nerven mit Ausstrahlung ins Bein (Lumboischialgie)
  • akute und chronische Schmerzen, die von einer Spinalnervenwurzel ausgehen (Radikulopathie)
  • akute und chronische Schmerzen, z.B. aufgrund von Prolaps (Bandscheibenvorfall), Frakturen, Tumorerkrankungen (Komplizierte Lumbalgie)

Von akuten Rückenschmerzen spricht man, wenn die Schmerzen nicht länger als 12 Wochen andauern.

 

Diagnostik- und Therapiemöglichkeiten in unserer Praxis:

  • Statikanalyse und 4 dimensionale   Vermessung der Gelenkketten
  • Radiale Stosswellentherapie
  • TCM Akupunktur
  • Huber-Statiktraining
  • Muskelfunktions- und Stabilisierungstraining
  • Traktionstherapie

 

Gerne beraten wir Sie, wie die Ursache von Rückenschmerzen ermittelt, vermieden oder erfolgreich therapiert werden können.

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